EU Vergleich: Deutsche wechseln eher selten den Internet-Anschluss – Die deutschen Nutzer sind mit ihrem Internet-Speed im Vergleich mit anderen Nutzern aus der EU eher wenig zufrieden, auch wenn die Mehrheit die Geschwindigkeiten okay findet. Dennoch wechseln die Haushalt vergleichsweise selten die Anbieter. Im EU Barometer zur elektronischen Kommunikation waren es 51 Prozent, die ihren Anbieter gewechselt hatten. In der EU lag der Durchschnitt bei 59 Prozent, in einigen Ländern stiegen die Raten sogar auf 75 bis 81 Prozent an. Ausnahme bei dieser Entwicklung ist Cypern. Hier gibt der Anteil von Wechseln beim Internet Anbieter sogar deutlich zurück und lag bei nur noch 29 Prozent.

Leider gibt die Auswertung keine Hinweise, warum in einigen Ländern wie Deutschland eher wenig gewechselt wird. Das könnte beispielsweise daran liegen, dass ein Wechsel nach wie vor zu kompliziert ist und viele Nutzer daher eher abgeschreckt sind. Als Grund kann man aber auch vermuten, dass es möglicherweise keine sinnvollen Alternativen gibt. Wer nur einen DSL Anschluss hat, bekommt maximale Geschwindigkeiten von 50 bis 100 MBit/s und zwar egal, welchen Anbieter man nutzt. Ein Wechsel bringt an der Stelle also keinen wirklichen Vorteil und daher verzichten eventuell viele Nutzer auch einfach darauf.

Insgesamt sind die Zahlen der Anschluss-Wechsel aber etwas angestiegen und liegen 6 Prozent über den Zahlen aus 2017. Daher scheint der Trend auch in Deutschland im DSL Bereich zu mehr wechselwilligen Nutzern zu gehen.

Die Zahlen im Detail

Quelle: https://europa.eu/eurobarometer/api/deliverable/download/file?deliverableId=75993

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